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in seinem letzten Facebook-Post greift der neue Vice-Präsident Werner Amsler mich erneut mit Worten wie "Unwahrheiten" und "Falschaussagen" an. Meine auf Fakten basierte Stellungnahme wurde "blockiert".

Mit solchen Massnahmen disqualifiziert sich Herr Amsler letztlich selbst.

Ich halte fest:

Persönliche Angriffe lassen sich nicht mit Fakten widerlegen. Genau deshalb wurde mein Beiträge auf der Seite „Pro Oftringen“ gelöscht. Werner Amsler bezeichnet meine Aussagen als „Unwahrheiten“ und „Falschaussagen“ – aber sobald man die offiziellen Dokumente zeigt, wird der Kommentar gelöscht. "Einen Beitrag von Ihnen haben wir gelöscht. Der Grund sind persönliche Angriffe und Wiederholungen von widerlegten Falschaussagen."

Mein Account wurde offenbar nicht gänzlich Blockiert, sondern nur Beiträge die "nicht gefallen", werden gelöscht. Ich kann meine Post wieder einbringen.

Fakt ist: Die Aussage „ERZO baut“ ist korrekt. Sie steht im Zofinger Tagblatt. Sie steht im Baugesuch der Gemeinde. Sie wird vom ERZO‑Geschäftsführer bestätigt. Trotzdem wird sie als „Unwahrheit“ etikettiert.

Mein kleiner Geist hat Mühe mit dieser Logik: In der Grafik von Herrn Amsler steht richtig, dass pro Tonne Abfall rund eine Tonne CO₂ entsteht. Wenige Zeilen später soll die Wärme plötzlich „CO₂‑frei“ sein – und gleichzeitig werden 20 Megawatt fossile Reservekessel installiert.

Wenn alles so CO₂‑frei ist: Warum investiert die Branche dann Millionen in CO₂‑Abscheidung?

 

 

neues Jahr, neues Glück: (Link) am 5.1.26 im ZT

Wärme dank Abfallverbrennung: Erzo plant eine neue Fernwärmezentrale für über 6 Millionen Franken

Die Fernwärme wird als „CO₂‑frei“ und „erneuerbar“ verkauft, doch in den Unterlagen steht schwarz auf weiss, dass für die Versorgung 20 Megawatt fossile Reserve- und Spitzenlastkessel installiert werden – betrieben mit Heizöl oder Erdgas. Diese Kessel springen immer dann ein, wenn die KVA nicht liefert: bei Kälte, bei Revisionen und bei ungeplanten Ausfällen. Mit anderen Worten: Die angeblich klimafreundliche Fernwärme ist in Wahrheit ein fossil abgesichertes Monopolnetz, das die Kundinnen und Kunden in eine neue, leitungsgebundene Abhängigkeit zwingt. Die freie Wahl der Energiequelle verschwindet, und an die Stelle der Gasabhängigkeit tritt nun die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter, der seine Versorgungssicherheit mit Heizöl sicherstellen muss. Was als „erneuerbare Wärmeversorgung“ propagiert wird, ist damit vor allem eines: ein Infrastrukturprojekt, das die Bevölkerung in ein monopolistisches System überführt, dessen CO₂‑Bilanz nur auf dem Papier sauber aussieht – in der Realität aber auf fossilen Notkesseln basiert.

Management Summary – Kernaussagen

  • Nationale Medien berichten: Kehrichtsack könnte künftig bis zu 5 CHF kosten.

  • Grund: Milliardeninvestitionen in CO₂-Abscheidung und Klimaschutztechnik bei KVA.

  • Folge: Kosten werden direkt auf die Bevölkerung überwälzt, ohne transparente Alternativen.

  • Beispiel ENPHOR/RENZO: 140’400 Tonnen Zusatzlast → rechnerisch über 11’000 LKW-Fahrten, nicht 150.

  • Glaubwürdigkeit des Gemeinderats leidet, wenn solche Widersprüche nicht erklärt werden.

  • Aktuelles Beispiel: KVA Thurgau – Banken verweigern Kredite, Gemeinden sollen haften.

  • Fazit: Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf ehrliche Zahlen und offene Diskussionen.

 
Geschätzte Leser, neuer Tag, neue Informationen. Langsam aber sicher werden die Bürger auch durch die nationale Presse auf wichtige Zusammenhänge aufmerksam gemacht. Den Verantwortlichen von ENPHOR sollte dies zu denken geben. Wie lange wollen sie die Bevölkerung noch für dumm verkaufen? Es scheint die Leute zu interessieren, innert wenigen Stunden über 300 Kommentare!)
Kehrichtsack für 5 Franken – ein Warnsignal

Die NZZ und der Blick  (jeweils mit Link) berichtet, dass ein 35-Liter-Kehrichtsack künftig bis zu fünf Franken kosten könnte. Grund sind milliardenschwere Investitionen der Kehrichtverbrennungsanlagen in CO₂-Abscheidung und Klimaschutztechnik.

Damit wird deutlich: Die Kosten für Infrastrukturprojekte werden zunehmend direkt auf die Bevölkerung überwälzt – ohne dass Transparenz über Alternativen oder langfristige Finanzierungsmodelle besteht. Wenn Sackgebühren sich verdoppeln oder verdreifachen, ist das nicht nur eine Frage der Klimapolitik, sondern auch der sozialen Gerechtigkeit.

Die drohenden fünf Franken pro Sack sind ein Warnsignal: Wenn Milliarden-investitionen ohne klare Kostenfolgen kommuniziert werden, landen die Belastungen am Ende bei den Bürgerinnen und Bürgern. Genau hier zeigt sich, wie gefährlich intransparente Infrastrukturfinanzierung ist – ob bei KVA, ARA oder Projekten wie ENPHOR.

Die Bevölkerung hat Anspruch auf ehrliche Zahlen und offene Diskussionen. Sonst werden Milliarden im wahrsten Sinne des Wortes „in den Sack gesteckt“ – und die Haushalte zahlen die Rechnung.

Mehr Details erfahren Sie hier (Link)

Bin gespannt, ob das ZT auch meinen Kommentar dazu veröffentlichen wird:

Der Gemeinderat hat meine Aussagen als Übertreibung bezeichnet. Doch gerade hier stellen sich Fragen zur Glaubwürdigkeit: – Das Projekt ENPHOR, insbesondere RENZO, soll auf Land in der Landwirtschaftszone entstehen. Weshalb sollten die Legislaturziele – keine reinen Logistikbetriebe, sondern wertschöpfungsintensive Unternehmen – nicht auch für Betriebe gelten, die einem Gemeindeverband gehören und nur wenige hundert Meter vom Anker-Areal entfernt sind und dieselben Strassen benutzen? – Wie kann es sein, dass 92’000 Tonnen zusätzlicher Kehricht, 18’400 Tonnen Mehrschlacke und 30’000 Tonnen Klärschlamm – zusammen 140’400 Tonnen – mit angeblich nur 150 zusätzlichen Lastwagenfahrten pro Jahr bewältigt werden sollen? Ein typischer LKW transportiert im Schnitt rund 25 Tonnen (Gesamtgewicht ca. 40 t). Das ergibt rein rechnerisch über 5’600 Fahrten (140’400 ÷ 25 t/LKW). Da jeder LKW nicht nur beladen hinfährt, sondern auch leer zurückkehrt, sprechen wir effektiv von über 11’000 Fahrten auf denselben Strassen. Wenn der Gemeinderat solche Widersprüche nicht plausibel erklären kann, dann zerpflückt er letztlich seine eigene Glaubwürdigkeit – und genau deshalb braucht es eine offene, transparente Diskussion

Ein interessierter Leser hat mir heute diesen Link zugestellt:
Der geplante Neubau der Thurgauer KVA gerät unter Druck. Herzlichsten Dank
Interessante Nachrichten bei KVA Thurgau, Zitat:

"Banken verweigern der KVA die nötigen Baukredite, sollten nicht die Gemeinden die finanzielle Haftung übernehmen"

Die Kosten für die Klärschlammtrocknung sind bekannt = 35 Mio CHF
so spielt heute die Musik hier:
Finanzen Klärschlammtrocknung (Link)

Bild RENZO

Warum wollen wir ENPHOR nicht?
Dieses Mammut-Projekt wird in einem ökologischen, einem ökonomischen und politischen Desaster enden, sobald die Einwohnerinnen und Einwohner der betroffenen Gemeinden bemerken, wie sie mit Halbwahrheiten, Unwahrheiten und Verschwiegenheiten hinters Licht geführt wurden.
Mit ENPHOR wollen sich einige Politiker "zu Lasten der Steuer- und Gebührenzahler" ein teures und unnötiges Denkmal setzen.
ENPHOR bringt keine Wertschöpfung, sondern nur Mehrkosten und Mehrverkehr in die Region.
Hier können Sie die vollständige Machbarkeitsstudie von Jahr 2023 herunter laden.
Und hier die Excel-Tabelle von Seite 73, Planerfolgsrechnung, , um die richtigen Mengen und Tarife anzupassen.

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Markus Bürkli

Florastrasse 11

4665 Oftringen

Tel 076 331 01 96

Email: markus.buerkli@yahoo.de

Vielen Dank!

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